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	<title>indi-rex - Informationsdienst Rechtsextremismus</title>
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	<description>Infos zu Neonazis in Niedersachsen und NRW</description>
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		<title>Neonazi-Kader organisierte Hool-Konzert</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 00:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Rund 400 Fans der Band „Kategorie C“ haben am Samstag, 17. Juni, im ostwestfälischen Salzkotten bei Paderborn zu Live-Musik der rechten Musik-Kombo aus Bremen gefeiert. In eine Schützenhalle im Stadtteil Scharmede hatten sich die Organisatoren eingemietet.


Die Band &#8220;Kategorie C&#8221; ist bei Neonazis sehr beliebt  (Foto: T. Korn)
Einer der Veranstalter war der Neonazi Marcus Winter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a title="Die Schützenhalle in Salzkotten-Scharmede, in der das »Kategorie C«-Konzert stattfand (Foto: dcp)" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/uploads/2010/07/schuetzenhalle.jpg" rel="lightbox[784]"><img class="alignright" style="margin: 10px;" title="Die Schützenhalle in Salzkotten-Scharmede, in der das »Kategorie C«-Konzert stattfand (Foto: dcp)" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/uploads/2010/07/schuetzenhalle-150x150.jpg" alt="Die Schützenhalle in Salzkotten-Scharmede, in der das »Kategorie C«-Konzert stattfand (Foto: dcp)" hspace="10" vspace="10" align="right" /></a><strong>Rund 400 Fans der Band „Kategorie C“ haben am Samstag, 17. Juni, im ostwestfälischen Salzkotten bei Paderborn zu Live-Musik der rechten Musik-Kombo aus Bremen gefeiert. In eine Schützenhalle im Stadtteil Scharmede hatten sich die Organisatoren eingemietet.</strong><br />
<span id="more-784"></span><br />
<img class="alignnone" title="Die Band ist bei Neonazis sehr beliebt (Foto: T. Korn)" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/uploads/2010/07/kc-layer.jpg" alt="" width="500" height="185" /><br />
<strong>Die Band &#8220;Kategorie C&#8221; ist bei Neonazis sehr beliebt </strong> <em>(Foto: T. Korn)</em></p>
<p>Einer der Veranstalter war der Neonazi Marcus Winter (Jahrgang 1979). Er war Anführer der militanten Kameradschaft „Nationale Offensive Schaumburg“, bis dieser ein Verbot drohte. Bei der Bundestagswahl 2005 kandidierte er für die NPD in Schaumburg/Nienburg, sein Vorstrafenregister ist lang und reicht von Beleidigung über gefährliche Körperverletzung bis Freiheitsberaubung. Inzwischen wohnt er in Ostwestfalen, hat sich aber in keiner Weise von der rechten Szene gelöst.</p>
<p><a title="Der Neonazi Marcus Winter (links) mit dem Hannoveraner NPD-Chef Marc-Oliver Matuszewski vor einigen Wochen in Hildesheim bei einer Demo (Foto: T. Korn)" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/uploads/2010/07/winter.jpg" rel="lightbox[784]"><img class="alignleft" style="margin: 10px;" title="Der Neonazi Marcus Winter (links) mit dem Hannoveraner NPD-Chef Marc-Oliver Matuszewski vor einigen Wochen in Hildesheim bei einer Demo (Foto: T. Korn)" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/uploads/2010/07/winter-150x150.jpg" alt="Der Neonazi Marcus Winter (links) mit dem Hannoveraner NPD-Chef Marc-Oliver Matuszewski vor einigen Wochen in Hildesheim bei einer Demo (Foto: T. Korn)" hspace="10" vspace="10" align="left" /></a>Bis vor wenigen Monaten saß Winter noch im Gefängnis – unter anderem wegen Volksverhetzung. Seit seiner Haftentlassung im Frühjahr war er lediglich bei einer Gerichtsverhandlung gegen ihn selbst und bei einer Neonazi-Demo im niedersächsischen Hildesheim öffentlich aufgetreten. Jedoch ist er als Initiator des alljährlich in Bad Nenndorf (Kreis Schaumburg) stattfindenden neonazistischen Trauermarsches in diesem Jahr wohl erstmalig wieder in die Organisation des Großaufmarsches in der Kurstadt eingebunden.</p>
<p>Laut einem Berichtes der „Neuen Westfälischen“ hatte der Neonazi-Kader Winter alkoholfreie Getränke bei einem nahen Händler geordert. Offenbar hatten die Veranstalter mit mehr Besuchern gerechnet – ein Großteil der auf Kommission gekauften Kisten ging wieder zurück.</p>
<p>Wie der Staatsschutz in Bielefeld örtlichen Medien gegenüber erklärte, seien ein Drittel der knapp 400 angereisten „Kategorie C“-Anhänger der rechtsextremen Szene zuzuordnen, ein weiteres Drittel gehöre dem Hooligan-Milieu an. Das letzte Drittel der Besucher sei der „Musik-Szene“ zuzurechnen. Die allermeisten nicht-rechten Musik-Begeisterten würden aber wohl kaum den Weg zu einem derart konspirativ geplanten und durchgeführten Konzert finden.</p>
<p><strong>Streng geheimes Konzert mit Hooligans</strong></p>
<p>Einige Tage vor der Veranstaltung wurden im Internet „Info-Nummern“ bekannt gegeben, bei denen die Interessierten dann am Samstag Instruktionen zur Anreise erfragen konnten. Zwei Rasthöfe an der Autobahn 2 zwischen Gütersloh und Bielefeld dienten als „Schleusungspunkte“. Zwischen 18 und 20 Uhr konnten die Gäste zu den Parkplätzen an der Autobahn kommen. Nach einer Sichtkontrolle ging es dann in Kolonnen rund 40 Kilometer südlich Richtung Paderborn. Von der Autobahnabfahrt waren es dann nur noch wenige Minuten bis zum Ziel, der Schützenhalle in Scharmede.</p>
<p>Die Gäste stammten überwiegend aus Ostwestfalen-Lippe, dem Ruhrgebiet und dem nahen Niedersachsen. Auch Fangruppen des Bundesligisten Arminia Bielfeld sympathisieren offenbar mit der rechten Band „Kategorie C“, die auch als „Hungrige Wölfe“ bekannt ist. Unzählige Aufkleber der Ultra-Gruppe „Blue Honour Bielefeld“ sind in der Umgebung der Veranstaltung an Laternen und Schilder geklebt worden. Bislang ist die in Versmold (Kreis Gütersloh) gegründete Fan-Gruppe nicht öffentlich in Zusammenhang mit Neonazis aufgetreten. Auch Paderborner Ultras beziehungsweise Hooligans sollen bei dem Konzert der „Wölfe“ im Landkreis Paderborn gewesen sein. Wie das „Westfalen-Blatt“ im April berichtete, sind dem Staatsschutz in Ostwestfalen jedoch keinerlei Vernetzungen zwischen Fußballfan- und Neonazi-Szene bekannt.</p>
<p><strong>„Geburtstagsparty“ in der Schützenhalle</strong></p>
<p>Als Geburtstagsparty war die Halle angemietet worden und so der vermietende Verein getäuscht worden, berichtete der Schützenverein nach Bekanntwerden des Konzertes in der Lokalpresse. Der Vorsitzende stellte klar: „Die wollen wir hier nicht haben.“</p>
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		<title>&#8220;Kategorie C&#8221;-Konzert im Kreis Paderborn</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 14:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Am vergangenen Samstag ist ein Konzert der rechten Hooligan-Band &#8220;Kategorie C&#8221; in Salzkotten (Kreis Paderborn) durchgeführt worden. Im Stadtteil Scharmede fand die konspirativ organisierte Veranstaltung statt. Die Polizei schritt nicht ein.

Über 40 Kilometer mussten die anreisenden Fans der Gruppe, die auch unter dem Namen &#8220;Hungrige Wölfe&#8221; bekannt ist, noch in Kolonnen vom &#8220;Schleusungspunkt&#8221; an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a title="»Kategorie C«-Schleusungspuunkt an der A2 bei Bielefeld (Foto: T. Korn)" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/uploads/2010/07/kckonzertschleusung1.jpg" rel="lightbox[770]"><img class="alignright" style="margin: 10px;" title="»Kategorie C«-Schleusungspuunkt an der A2 bei Bielefeld (Foto: T. Korn)" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/uploads/2010/07/kckonzertschleusung1-300x200.jpg" alt="»Kategorie C«-Schleusungspuunkt an der A2 bei Bielefeld (Foto: T. Korn)" hspace="10" vspace="10" align="right" /></a><strong>Am vergangenen Samstag ist ein Konzert der rechten Hooligan-Band &#8220;Kategorie C&#8221; in Salzkotten (Kreis Paderborn) durchgeführt worden. Im Stadtteil Scharmede fand die konspirativ organisierte Veranstaltung statt. Die Polizei schritt nicht ein.</strong></p>
<p><span id="more-770"></span></p>
<p>Über 40 Kilometer mussten die anreisenden Fans der Gruppe, die auch unter dem Namen &#8220;Hungrige Wölfe&#8221; bekannt ist, noch in Kolonnen vom &#8220;Schleusungspunkt&#8221; an der Autobahn 2 bei Bielefeld fahren, um zum Veranstaltungsort zu gelangen. Zuvor war das Konzert lediglich für den Raum &#8220;Ostwestfalen&#8221; angekündigt worden. An einem &#8220;Info-Telefon&#8221; wurde den &#8220;Kategorie C&#8221;-Anhängern dann der Schleusungspunkt genannt.</p>
<p>Größtenteils kahlgeschorene, tätowierte Männer, aber auch Frauen fanden den Weg zum &#8220;Kategorie C&#8221;-Konzert, das um 20 Uhr beginnen sollte. 15 Euro Eintritt zahlten die Teilnehmer, die unter anderem aus dem Ruhrgebiet, Ostwestfalen-Lippe und den niedersächsischen Kreisen Osnabrück und Schaumburg anreisten.</p>
<p>Der Pressesprecher der örtlichen Polizei bestätigt indi-rex gegenüber, dass es ein Konzert gegeben hat. Offenbar sei es jedoch zu keinen nennenswerten Vorfällen gekommen.</p>
<p>Die Gruppe “Kategorie C” gilt als Bindeglied zwischen rechtsorientierter Hooligan-Szene und organisierten Neonazis. Benannt hat sich die Band nach der polizeilichen Einordnung von &#8220;gewaltsuchenden&#8221; Fußballfans, die in die “Kategorie C” fallen.</p>
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		<title>Reichskriegsflagge bei Fußball-Party in Haste</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:24:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Am Freitag hat das Lokalblatt &#8220;Schaumburger Nachrichten&#8221; über eine WM-Feier in Haste in der Samtgemeinde Nenndorf berichtet. Zur Party seien mehr als 200 Gäste gekommen, schreibt die Zeitung, &#8220;viele gekleidet in Deutschlandtrikots, geschminkt in Schwarzrotgold oder wild schwenkend mit Deutschlandfahnen&#8221;. Das Foto zum Artikel zeigt jedoch nicht nur Fans mit schwarz-rot-goldenen Bannern, sondern auch eine Reichskriegsflagge aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Am Freitag hat das Lokalblatt &#8220;Schaumburger Nachrichten&#8221; über eine WM-Feier in Haste in der Samtgemeinde Nenndorf berichtet. Zur Party seien mehr als 200 Gäste gekommen, schreibt die Zeitung, &#8220;viele gekleidet in Deutschlandtrikots, geschminkt in Schwarzrotgold oder wild schwenkend mit Deutschlandfahnen&#8221;. Das Foto zum Artikel zeigt jedoch nicht nur Fans mit schwarz-rot-goldenen Bannern, sondern auch eine Reichskriegsflagge aus der Kaiserzeit. Eine Erklärung im Bildtext und dem Artikel sucht man vergebens.</strong></p>
<p><span id="more-761"></span></p>
<p><a href="http://www.indi-rex.com/wp-content/uploads/2010/06/reichskriegsflaggehaste-zeitungsartikel.jpg" rel="lightbox[761]"></a></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-762" title="Reichskriegsflagge in Haste - Zeitungsausschnitt aus den Schaumburger Nachrichten" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/uploads/2010/06/reichskriegsflaggehaste-zeitungsartikel.jpg" alt="Zeitungsausschnitt mit Bild der RKF" width="500" height="314" /></p>
<p><em><strong>Ausschnitt aus den &#8220;Schaumburger Nachrichten&#8221; (25. Juni)</strong></em></p>
<p>Am Gasthaus Seegers in Haste fanden sich beim Deutschland-Spiel gegen Ghana offenbar nicht nur WM-Begeisterte, sondern auch stramme Nationalisten ein. Das Zeigen der Reichskriegsfahne, die bis 1919 beziehungsweise 1921 in Gebrauch war, ist zwar nicht verboten, der Verfassungsschutz listet die Reichskriegsflagge jedoch unter dem Begriff &#8220;Symbole und Zeichen der Rechtsextremisten&#8221; auf. Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz kann die Polizei solche Fahnen sicherstellen, wenn so Gefahren für die öffentliche Sicherheit abgewehrt werden. Dass die Flagge in Haste beschlagnahmt wurde, ist nicht bekannt.</p>
<p>Neonazis verwenden die Fahne, auf der die Farben des Deutschen Reiches &#8211; schwarz, weiß, rot &#8211; und ein Eisernes Kreuz zu sehen sind, als Ersatz für die verbotene nationalsozialistische Reichskriegsflagge mit Hakenkreuz.</p>
<p><strong>Ergänzung (4. Juli):</strong> Die &#8220;Schaumburger Nachrichten&#8221; berichteten nach einigen Tagen über den Vorfall und zitierten den Gastwirt mit den Worten: &#8220;Bei allen zukünftigen Veranstaltungen werden wir aktiv überwachen, dass derartige Insignien nicht gezeigt werden, die haben nämlich auf einem Fanfest nichts zu suchen&#8221;. Zuvor hatte die Zeitung das Foto kommentarlos von der Website entfernt. Unter anderem hatte der Zeit-Störungsmelder über das  Zeitungsfoto mit Reicchskriegsflagge <a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2010/07/02/die-andere-seite-der-wm-teil-2_3803#more-3803">berichtet</a>.</p>
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		<title>Neonazi-Kundgebung bleibt verboten</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 11:54:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Das Verwaltungsgericht in Hannover hat das Verbot der Neonazi-Kundgebung am heutigen Freitag in der niedersächsischen Landeshauptstadt bestätigt. Sowohl die rechte Kundgebung, die in der Innenstadt geplant war, als auch die DGB-Gegen-Demonstrationen bleiben vorerst verboten. Gegen die Entscheidung kann vor dem Oberverwaltungsgericht geklagt werden.

Es sei davon auszugehen, so die Begründung des Verwaltungsgerichts, &#8220;dass sich militante Teilnehmer unter beide Demonstrationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Das Verwaltungsgericht in Hannover hat das Verbot der Neonazi-Kundgebung am heutigen Freitag in der niedersächsischen Landeshauptstadt bestätigt. Sowohl die rechte Kundgebung, die in der Innenstadt geplant war, als auch die DGB-Gegen-Demonstrationen bleiben vorerst verboten. Gegen die Entscheidung kann vor dem Oberverwaltungsgericht geklagt werden.</strong></p>
<p><span id="more-757"></span></p>
<p>Es sei davon auszugehen, so die Begründung des Verwaltungsgerichts, &#8220;dass sich militante Teilnehmer unter beide Demonstrationen mischen werden, die gewalttätige Auseinandersetzungen suchen und Versammlungsteilnehmer, Polizisten und unbeteiligte Passanten erheblich gefährden&#8221;. Ausreichend Polizisten zur Abwehr der Gewalt seien nicht verfügbar.</p>
<p>Unter anderem der zusätzliche Personenschutz für den Niedersächsichen Ministerpräsidenten Christian Wulff wegen seiner Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten und Partys im Raum Hannover sollen dafür sorgen, dass zu wenig Beamte zum Schutz der Kundgebungen einsatzfähig seien.</p>
<p>Polizeivizepräsident Rainer Langer geht davon aus, dass das Verbot auch vom Oberverwaltungsgericht bestätigt wird. Ob die Neonazis gegen die Gerichtsentscheidung in die nächste Instanz gehen ist nicht sicher. Trotz der knappen Personallage sei das Verbot jedoch durchsetzbar, so Langer. &#8220;Darauf können sich Krawallmacher von rechts und von links einstellen.&#8221;</p>
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		<title>Neonazi-Kundgebung in Hannover geplant</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 17:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	In Hannover ist für Freitag, 4. Juni, eine Kundgebung &#8220;gegen Überfremdung&#8221; angemeldet worden. Offenbar soll die Veranstaltung der &#8220;Auftakt&#8221; für die eine Demonstration der Neonazi-Szene am Samstag in Hildesheim sein. Inzwischen ist die Freitags-Kundgebung von der Polizei verboten worden.

Zu der Demo in Hildesheim wird seit Monaten überregional in der rechten Szene mobilisiert. Es wird mit mehreren Hundert Teilnehmern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>In Hannover ist für Freitag, 4. Juni, eine Kundgebung &#8220;gegen Überfremdung&#8221; angemeldet worden. Offenbar soll die Veranstaltung der &#8220;Auftakt&#8221; für die eine Demonstration der Neonazi-Szene am Samstag in Hildesheim sein. Inzwischen ist die Freitags-Kundgebung von der Polizei verboten worden.</strong></p>
<p><span id="more-752"></span></p>
<p>Zu der Demo in Hildesheim wird seit Monaten überregional in der rechten Szene mobilisiert. Es wird mit mehreren Hundert Teilnehmern bei dem &#8220;Tag der deutschen Zukunft&#8221; gerechnet.</p>
<p>Gegen die stationäre Kundgebung am Freitagabend, die ebenso wie der Aufmarsch am Samstag von Dieter Riefling angemeldet worden sein soll, regt sich Widerstand in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Der DGB ruft zu Gegenprotesten auf und hat vier Versammlungen angemeldet.</p>
<p>Die Rechtsradikalen mobilisieren indes für die Kundgebung am &#8220;Kröpke&#8221; in Hannover, die um 19 Uhr beginnen soll, lediglich intern. Angegeben hatte der Veranstalter eine Zahl von 50 Teilnehmern.</p>
<p>Nach einem Bericht der <em>Hannoverschen Allgemeinen</em> hat die Polizei die Versammlung verboten. Es ist damit zu rechnen, dass Riefling gegen die Verbotsverfügung klagen wird.</p>
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		<title>Erneute Schändung der jüdischen Gedenkstätte</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:07:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Bereits zum dritten Mal innerhalb von nur zwei Monaten ist die jüdische Gedenkstätte im münsterländischen Beckum (Kreis Warendorf) geschändet worden. Täter konnten auch in diesem Fall noch nicht ermittelt werden.

Mit schwarzer Farbe wurden in der Nacht zu Dienstag Hakenkreuze und antisemitische Parolen an vier Gedenksteine im Westpark der Stadt. Die Ermittlungen nach den ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Bereits zum dritten Mal innerhalb von nur zwei Monaten ist die jüdische Gedenkstätte im münsterländischen Beckum (Kreis Warendorf) geschändet worden. Täter konnten auch in diesem Fall noch nicht ermittelt werden.</strong></p>
<p><span id="more-747"></span></p>
<p>Mit schwarzer Farbe wurden in der Nacht zu Dienstag Hakenkreuze und antisemitische Parolen an vier Gedenksteine im Westpark der Stadt. Die Ermittlungen nach den ersten beiden Schmierereien an der Gedenkstätte hatte der Staatsschutz in Münster übernommen, der den Fall bereits an die zuständige Staatsanwaltschaft abgegeben hat.</p>
<p>Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer aus Münster erklärte am Mittwoch auf Anfrage, dass keine Täter bei den Schmierereien im April ermittelt werden konnten.</p>
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		<title>Kein Urteil im Prozess um beschlagnahmte Gegenstände</title>
		<link>http://www.indi-rex.com/kein-urteil-im-prozess-um-beschlagnahmte-gegenstande-742.html</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 16:27:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[vor Gericht]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Das Verwaltungsgericht Minden hat heute kein Urteil darüber fällen können, ob diverse Sachen, die nach dem Verbot des &#8220;Collegium Humanum&#8221; in Vlotho (Kreis Herford) sichergestellt worden waren, wieder an die Eigentümerin Ursula Haverbeck-Wetzel zurückgegeben werden müssen. Die im Mai 2008 bei einer Durchsuchung beschlagnahmten Gegenstände wurden vom Landeskriminalamt (LKA) dem vom Bundesinnenministerium verbotenen antisemitischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a title="Ursula Haverbeck-Wetzel (rechts) im Gespräch mit ihrer Anwältin Ursula Waltermann vor dem Prozess (Foto: T. Korn)" href="http://www.indi-rex.com/images/ia/haverbeck052010korn.jpg" rel="lightbox[742]"><img class="alignright" style="margin: 10px;" title="Ursula Haverbeck-Wetzel (rechts) im Gespräch mit ihrer Anwältin Ursula Waltermann vor dem Prozess (Foto: T. Korn)" src="http://www.indi-rex.com/images/ia/haverbeck052010prev.jpg" alt="Ursula Haverbeck-Wetzel (rechts) im Gespräch mit ihrer Anwältin Ursula Waltermann vor dem Prozess (Foto: T. Korn)" hspace="10" vspace="10" align="right" /></a><strong>Das Verwaltungsgericht Minden hat heute kein Urteil darüber fällen können, ob diverse Sachen, die nach dem Verbot des &#8220;Collegium Humanum&#8221; in Vlotho (Kreis Herford) sichergestellt worden waren, wieder an die Eigentümerin Ursula Haverbeck-Wetzel zurückgegeben werden müssen. Die im Mai 2008 bei einer Durchsuchung beschlagnahmten Gegenstände wurden vom Landeskriminalamt (LKA) dem vom Bundesinnenministerium verbotenen antisemitischen Verein zugerechnet.</strong></p>
<p><span id="more-742"></span></p>
<p>Haverbeck-Wetzel behauptet hingegen, dass die insgesamt 14 Positionen aus den Vereinsräumen und dem benachbarten Privathaus in Vlotho ihr privates Eigentum seien.</p>
<p>Auf die Herausgabe verklagen wollte Haverbeck-Wetzel das LKA. Versäumt zu beachten hatten die Klägerin mit ihrer Rechtsanwältin Ursula Waltermann und das Gericht, dass die Sicherstellung zwar von der Polizeibehörde durchgeführt wurde, das beschlagnahmte Vermögen sowie die Materialien jedoch umgehend in Besitz des Bundesministerium des Innern übergegangen waren.</p>
<p>Erst während der Verhandlung ist dem Gericht und Haverbeck-Wetzel klar geworden, dass die falsche Behörde angeklagt worden war. Auch für Richter Benno Wilms hatte sich die Faktenlage im Vorfeld anders dargestellt. Aufgrund der &#8220;misslichen&#8221; Lage habe die Klägerin keine Kosten zu tragen.</p>
<p>Eine Unterbrechung des Prozesses nutzte die Vertreterin des LKA, um Rücksprache mit dem Bundesinnenministerium zu halten und zu veranlassen, dass die eingezogenen Gegenstände an das LKA überführt werden. Auf diese Weise hätte der Prozess vor dem Verwaltungsgericht in Minden fortgesetzt werden können.</p>
<p>Doch Anwältin Waltermann winkte ab. Sie wolle das Verfahren in Minden beenden und anschließend direkt mit dem Bundesministerium verhandeln. Offenbar hofft sie, dort auf mehr Verständnis zu treffen, sodass Kochbücher, Testaments-Dokumente, Sparbücher und andere Gegenstände an ihre Mandantin herausgegeben werden.</p>
<p>Einen weiteren Termin vor Gericht hat Haverbeck-Wetzel am kommenden Mittwoch, 2. Juni. In der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht in Bielefeld will sie eine Geldstrafe wegen Beleidigung der Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, aufheben lassen (<a href="http://www.indi-rex.com/gutgemeinte-warnung-ursula-haverbeck-wetzel-wegen-beleidigung-verurteilt-310.html">Bericht zum erstinstanzlichen Urteil</a>).</p>
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		<title>Neonazis auf „Vatertags-Tour“</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 20:49:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Rund ein Dutzend Neonazis haben sich am Donnerstag bei einer „Vatertags-Tour“ eine wüste Schlägerei mit alternativen Jugendlichen geliefert. Am Mittellandkanal zwischen Wunstorf (Region Hannover) und Haste (Kreis Schaumburg) kam es zu der Konfrontation.


Vermummt und angetrunken: Neonazis auf „Vatertags-Tour“ am Mittellandkanal. (Foto: T. Korn)
In szeneüblicher Kleidung trafen die Rechtsradikalen aus Wunstorf auf etwa 50 bis 100 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Rund ein Dutzend Neonazis haben sich am Donnerstag bei einer „Vatertags-Tour“ eine wüste Schlägerei mit alternativen Jugendlichen geliefert. Am Mittellandkanal zwischen Wunstorf (Region Hannover) und Haste (Kreis Schaumburg) kam es zu der Konfrontation.</strong></p>
<p><span id="more-737"></span></p>
<p><img title="Vermummter Neonazi am Mittellandkanal - Foto: T. Korn" src="http://www.indi-rex.com/images/ia/vatertag2010-banner.jpg" alt="" width="500" height="260" /><br />
<em><strong>Vermummt und angetrunken: Neonazis auf „Vatertags-Tour“ am Mittellandkanal.</strong> (Foto: T. Korn)</em></p>
<p>In szeneüblicher Kleidung trafen die Rechtsradikalen aus Wunstorf auf etwa 50 bis 100 feiernde Jugendliche an einer Kanalbrücke. Die rechte Truppe um einen bekannten Kader der „Autonomen Nationalisten“ in der westlichen Region Hannover machte unter anderem durch ihre Aufdrucke auf Pullovern und das Rufen von Parolen auf sich aufmerksam. „True NS-Lifestyle“ stand beispielsweise auf einem Pullover. Andere Neonazis trugen Kleidungsstücke der in der rechten Szene beliebten Marke „Thor Steinar“.</p>
<p>Obwohl mehrere Polizeibeamte vor Ort und sogar vier Polizeihundeführer im Einsatz waren, prügelten sich die Rechtsradikalen mit den anderen Jugendlichen. Laut eines Zeitungsberichtes soll dabei eine Person verletzt worden sein.</p>
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		<title>&#8220;Pro NRW&#8221;-Tour startet in Minden</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 19:58:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Die rechtspopulistische Partei &#8220;Pro NRW&#8221; hat mit ihrer sechstägigen Wahlkampf-Tour durch Nordrhein-Westfahlen am Montag in Minden begonnen. Vier Stationen fuhr der Werbe-Bus mit dem schwedischen Rechten Patrik Brinkmann, der die &#8220;Bürgerbewegung&#8221; vor der Landtagswahl am Sonntag unterstützt, in Ostwestfalen-Lippe am ersten Tag an.

Patrik Brinkmann (Foto: T. Korn)Rund 80 &#8220;Pro&#8221;-Gegner versammelten sich in Minden (Foto: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Die rechtspopulistische Partei &#8220;Pro NRW&#8221; hat mit ihrer sechstägigen Wahlkampf-Tour durch Nordrhein-Westfahlen am Montag in Minden begonnen. Vier Stationen fuhr der Werbe-Bus mit dem schwedischen Rechten Patrik Brinkmann, der die &#8220;Bürgerbewegung&#8221; vor der Landtagswahl am Sonntag unterstützt, in Ostwestfalen-Lippe am ersten Tag an.</strong></p>
<p><span id="more-727"></span></p>
<div class="mypicsgallery"><a rel="lightbox[2010mindenpronrw]" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/001-001.jpg"  title="Patrik Brinkmann (Foto: T. Korn)" rel="lightbox[727]"><img  width="118" height="80" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/tumbs/tmb_001-001.jpg" alt="Patrik Brinkmann (Foto: T. Korn)" title="Patrik Brinkmann (Foto: T. Korn)" /></a><span style="display: none;" id="picid653">Patrik Brinkmann (Foto: T. Korn)</span><a rel="lightbox[2010mindenpronrw]" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/001-002.jpg"  title="Rund 80 »Pro«-Gegner versammelten sich in Minden (Foto: T. Korn)" rel="lightbox[727]"><img  width="118" height="80" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/tumbs/tmb_001-002.jpg" alt="Rund 80 »Pro«-Gegner versammelten sich in Minden (Foto: T. Korn)" title="Rund 80 »Pro«-Gegner versammelten sich in Minden (Foto: T. Korn)" /></a><span style="display: none;" id="picid651">Rund 80 &#8220;Pro&#8221;-Gegner versammelten sich in Minden (Foto: T. Korn)</span><a rel="lightbox[2010mindenpronrw]" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/001-003.JPG"  title="»Pro NRW« zeichnet die Rede von Brinkmann auf (Foto: T. Korn)" rel="lightbox[727]"><img  width="118" height="80" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/tumbs/tmb_001-003.JPG" alt="»Pro NRW« zeichnet die Rede von Brinkmann auf (Foto: T. Korn)" title="»Pro NRW« zeichnet die Rede von Brinkmann auf (Foto: T. Korn)" /></a><span style="display: none;" id="picid652">&#8220;Pro NRW&#8221; zeichnet die Rede von Brinkmann auf (Foto: T. Korn)</span><a rel="lightbox[2010mindenpronrw]" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/001-004.JPG"  title="»Pro Köln«-Stadtrat Jörg Uckermann in Minden (Foto: T. Korn)" rel="lightbox[727]"><img  width="118" height="80" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/tumbs/tmb_001-004.JPG" alt="»Pro Köln«-Stadtrat Jörg Uckermann in Minden (Foto: T. Korn)" title="»Pro Köln«-Stadtrat Jörg Uckermann in Minden (Foto: T. Korn)" /></a><span style="display: none;" id="picid649">&#8220;Pro Köln&#8221;-Stadtrat Jörg Uckermann in Minden (Foto: T. Korn)</span><a rel="lightbox[2010mindenpronrw]" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/001-005.jpg"  title="»Pro NRW«-Neuling Ulrich Manes (Foto: T. Korn)" rel="lightbox[727]"><img  width="118" height="80" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/tumbs/tmb_001-005.jpg" alt="»Pro NRW«-Neuling Ulrich Manes (Foto: T. Korn)" title="»Pro NRW«-Neuling Ulrich Manes (Foto: T. Korn)" /></a><span style="display: none;" id="picid648">&#8220;Pro NRW&#8221;-Neuling Ulrich Manes (Foto: T. Korn)</span><a rel="lightbox[2010mindenpronrw]" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/001-006.jpg"  title="Patrik Brinkmann hält die Bibel hoch (Foto: T. Korn)" rel="lightbox[727]"><img  width="118" height="80" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/tumbs/tmb_001-006.jpg" alt="Patrik Brinkmann hält die Bibel hoch (Foto: T. Korn)" title="Patrik Brinkmann hält die Bibel hoch (Foto: T. Korn)" /></a><span style="display: none;" id="picid647">Patrik Brinkmann hält die Bibel hoch (Foto: T. Korn)</span><a rel="lightbox[2010mindenpronrw]" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/001-007.JPG"  title="»Pro«-Anhänger beim Singen der deutschen Nationalhymne - darunter Thomas Borgartz (3. von rechts), Vorsitzender des Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe (Foto: T. Korn)" rel="lightbox[727]"><img  width="118" height="80" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/tumbs/tmb_001-007.JPG" alt="»Pro«-Anhänger beim Singen der deutschen Nationalhymne - darunter Thomas Borgartz (3. von rechts), Vorsitzender des Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe (Foto: T. Korn)" title="»Pro«-Anhänger beim Singen der deutschen Nationalhymne - darunter Thomas Borgartz (3. von rechts), Vorsitzender des Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe (Foto: T. Korn)" /></a><span style="display: none;" id="picid650">&#8220;Pro&#8221;-Anhänger beim Singen der deutschen Nationalhymne &#8211; darunter Thomas Borgartz (3. von rechts), Vorsitzender des Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe (Foto: T. Korn)</span><a rel="lightbox[2010mindenpronrw]" href="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/001-008.jpg"  title="Bernd M. Schöppe von »Pro Köln« in Minden (Foto: T. Korn)" rel="lightbox[727]"><img  width="118" height="80" src="http://www.indi-rex.com/wp-content/myfotos/2010mindenpronrw/tumbs/tmb_001-008.jpg" alt="Bernd M. Schöppe von »Pro Köln« in Minden (Foto: T. Korn)" title="Bernd M. Schöppe von »Pro Köln« in Minden (Foto: T. Korn)" /></a><span style="display: none;" id="picid646">Bernd M. Schöppe von &#8220;Pro Köln&#8221; in Minden (Foto: T. Korn)</span></div>
<p><span style="color: #ffffff;">#</span></p>
<p>Etwa 80 Gegendemonstranten pfiffen die &#8220;Pro NRW&#8221;-Truppe in Minden aus. Laut Polizei blieb es in der Weserstadt friedlich. Dennoch wollten mehrere &#8220;Pro&#8221;-Anhänger Anzeigen &#8211; unter anderem wegen Beleidigung &#8211; erstatten.</p>
<p>Im Bus fuhren neben Brinkmann samt Bodyguards weitere &#8220;Pro&#8221;-Politiker wie der &#8220;Pro Köln&#8221;-Stadtrat Jörg Uckermann mit. Auch das &#8220;Pro NRW&#8221;-Kreistags-Mitglied Ulrich Manes aus Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) sprach bei der Mindener Auftaktkundgebung auf dem von der Polizei weitestgehend abgeriegelten Marktplatz kurz ins Mikrofon. Manes war jüngst von den Republikanern zur &#8221;Pro&#8221;-Partei gewechselt und bekleidet das Amt des Kreisverbands-Vorsitzenden. Ein Mitglied der rechtsradikalen Szene aus Niedersachsen filmte Gegendemonstranten in Minden gezielt ab.</p>
<p>Tour-Bus sowie Lautsprecher-Wagen wurden während der Rundreise von Minden über Bad Salzuflen (Kreis Lippe) nach Bielefeld und Gütersloh von einem starken Polizeiaufgebot begleitet. Trotzdem, so teilt die selbsternannte &#8220;Bürgerbewegung&#8221; mit, soll es in Bielefeld zu &#8220;bürgerkriegsähnlichen Zuständen&#8221; gekommen sein.</p>
<p>In der Universitätsstadt demonstrierten rund 300 Menschen gegen den Infostand der Partei, meldet die Polizei. Die Ordnungshüter lösten die Versammlung der &#8220;Pro&#8221;-Gegner jedoch auf, weil Eier und Flaschen geworfen wurden. Zwölf Personen wurden festgenommen. Ihnen und zwei Kindern, die in Gewahrsam genommen wurden, wird Landfriedensbruch vorgeworfen. Der &#8220;Brinkmann-Bus&#8221; soll laut &#8220;Pro NRW&#8221; beschädigt worden sein.</p>
<p>Am zweiten Halt in Bad Salzuflen blieb es laut Polizei friedlich. Mit Trillerpfeifen hatten einige Dutzend Menschen ihren Unmut gegenüber den Rechtspopulisten deutlich gemacht.</p>
<p>Aufgrund einer Blockade musste der Stand in Gütersloh an einen Ausweichort verlegt werden. Am Dienstag macht der Wahlkampf-Bus unter anderem in Paderborn halt.</p>
<p>Der schwedische Geschäftsmann Brinkmann unterstützte in der Vergangenheit bereits die NPD und die ebenfalls vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte DVU. 2004 hatte Brinkmann die Stiftung &#8220;Kontinent Europa&#8221; gegründet, die offenbar als Sammelbecken für Rechtsradikale fungiert.</p>
<p>Wie ein &#8220;Pro NRW&#8221;-Anhänger verlauten ließ, hätte die Tour in Ostwestfalen-Lippe bereits am Sonntag am Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) begonnen. Eine Bestätigung liegt indi-rex nicht vor.</p>
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		<title>Nazi-Schmierereien in Detmold</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 07:27:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Vermutlich Neonazis haben im Detmolder Stadtgebiet unter anderem Hakenkreuze an Gebäude gesprüht. Im münsterländischen Kreis Warendorf schändeten Antisemiten einen jüdischen Gedenkstein.

Wie die Polizei mitteilt hatten die Farbschmierer in Detmold offenbar ein Gymnasium in der Georg-Weerth-Straße und den Schlosspark im Visier. &#8220;Verschiedenfarbige Schmierereien mit rechtsradikalem Hintergrund&#8221; sollen die Täter dort offenbar mit Sprühdosen angebracht haben. Auch an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a title="Ein Hakenkreuz an der Stadthalle am Schlosspark in Detmold (Foto: pr./indi-rex)" href="http://www.indi-rex.com/images/ia/2010.detmold.schmierereien/detmoldschmierereihk.JPG" rel="lightbox[722]"><img class="alignright" style="margin: 10px;" title="Ein Hakenkreuz an der Stadthalle am Schlosspark in Detmold (Foto: pr./indi-rex)" src="http://www.indi-rex.com/images/ia/2010.detmold.schmierereien/detmoldschmierereihkp.JPG" alt="Ein Hakenkreuz an der Stadthalle am Schlosspark in Detmold (Foto: pr./indi-rex)" hspace="10" vspace="10" align="right" /></a><strong>Vermutlich Neonazis haben im Detmolder Stadtgebiet unter anderem Hakenkreuze an Gebäude gesprüht. Im münsterländischen Kreis Warendorf schändeten Antisemiten einen jüdischen Gedenkstein.</strong></p>
<p><span id="more-722"></span></p>
<p>Wie die Polizei mitteilt hatten die Farbschmierer in Detmold offenbar ein Gymnasium in der Georg-Weerth-Straße und den Schlosspark im Visier. &#8220;Verschiedenfarbige Schmierereien mit rechtsradikalem Hintergrund&#8221; sollen die Täter dort offenbar mit Sprühdosen angebracht haben. Auch an der Stadthalle sprayten die Unbekannten Parolen und mindestens ein Hakenkreuz.</p>
<p>Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den oder die Unbekannten beobachtet haben könnten.</p>
<p>Ebenfalls noch unbekannte Täter haben in der Nacht zum Mittwoch in Beckum (Kreis Warendorf) eine jüdische Gedenkstätte beschmiert. Mit weißer Farbe brachten sie einen Schriftzug an und übergossen zwei andere Gedenksteine im Westpark der Stadt mit der Farbe.</p>
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