Chaotische Zustände in Niedersachsen nach dem Verbot der zentralen Neonazi-Demonstration in Hannover am 1. Mai. Eine kurze Zusammenfassung.
- Neonazi-Spontandemonstration in Rotenburg an der Wümme mit etwa 100 Teilnehmern
- Rund 100 Neonazis störten unter anderem Mai-Kundgebung des DGB in Rotenburg, so die Polizei; mindestens ein verletzter Polizist
- anschließende Spontandemo in Verden mit lediglich etwa 40 Rechtsradikalen
- kein Aufmarsch in Scheeßel, bestätigt ein Polizeisprecher gegenüber indi-rex
- etwa 500 linke Demonstranten reisten nach Bekanntwerden der Neonazi-Aktionen nach Verden und protestierten dort
- Polizei kontrollierte vor allem an der Autobahn Fahrzeuge, die mit Neonazis besetzt waren
- 14 Rechtsradikale aus Wolfsburg und dem Kreis Gifhorn in Gifhorn in Gewahrsam genommen; vier minderjährige Neonazis wurden den Eltern übergeben
- auch in Hannover breiter Protest gegen Neonazis
- mehrere Tausend Menschen auf DGB-Demo, zirka 500 Linke protestierten ebenfalls
- Dortmund: Rund 300 Neonazis versuchten DGB-Demo anzugreifen; einige Verletzte
- in Itzehoe (Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein) demonstrierten rund 200 Neonazis; teilweise wurden diese in Gewahrsam genommen
- Ansammlung von Rechtsradikalen auch in Neumünster (Schleswig-Holstein)
- am Abend gab es eine große Neonazi-Ansammlung in Delmenhorst
- Zudem Demonstrationen von Neonazis in Siegen (Nordrhein-Westfalen), Mainz (Rheinland-Pfalz), Weiden (Bayern)
- NPD-Demonstration in Neubrandenburg abgesagt; NPD-Maifest in Berlin unter anderem mit ehemaligem SS-Mann als Redner
- Ulm (Baden-Württemberg) und Neu-Ulm (Bayern) Orte von Neonazi-Demos von den “Jungen Nationaldemokraten” und “Freien Kräften”
